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Zusammen mit meiner Freundin und Kollegin Gisela, die sonst wunderschöne Blumenarrangements macht, ging es für knapp 2 Wochen nach Südafrika.
Es wird Zeit für einen kleinen Reisebericht 🙂

Die ersten 4 Tage verbrachten wir in Kapstadt im Lezard Bleu. Ein unbedingter Tip für Kapstadt.
Kulinarisch istKapstadt auch unbedingt eine Reise wert. So tolles Essen überall. Aber seht selbst 😉
Auch total schön ist Camps Bay. Den ganzen Tag am Strand verbringen. Immer mal wieder weitergefahren, aber sonst einfach die Seele baumeln lassen und im Sand sitzen. Herrlich.

Unbedingt muss man natürlich auch den Tafelberg sehen bzw hochfahren. Zum hochlaufen waren wir zu faul, aber das steht beim nächsten Mal auf der Wunschliste.
Oben angekommen kamen die Wolken wieder und man hatte oft das Gefühl irgendwo in den Highlands zu sein. Wir dachten ein paar Mal wirklich, dass wir uns jetzt komplett verlaufen hatten und bestimmt gleich am Abgrund stehen. Ab und zu sind uns dann aber doch ein paar Menschen begegnet 🙂
Nach unserem Ausflug zum Tafelberg gings weiter zum Lion’s Head, wo wir einen fantastischen Sonnenuntergang hatten.

Einen Ausflug zum Kirstenbosch National Botanical Garden ist auch schön, aber nicht unbedingt ein Muss.
Von Kapstadt aus wollten wir weiter runter ans Kap der guten Hoffnung. Bevor wir weiter sind, stand aber noch der Neiborgoodsmarket auf dem Plan. Der wurde uns von vielen Seiten empfohlen und das hat sich auch richtig gelohnt. Jeden Samstag ist er geöffnet und man kann dort so viel entdecken. Geht unbedingt ohne Frühstück hin, denn was es dort alles zu futtern gibt ist unfassbar.

Ein weiteres Highlight waren für mich die Pinguine – darauf habe ich mich schon in Deutschland gefreut. Ich liebe Pinguine- die sehen einfach so süß aus, wenn sie watscheln. Am liebsten hät ich mir ja einen mitgenommen. Mein Katerchen hätte bestimmt viel Freude an so einem Spielkamerad <3
Zu sehen gibt es die so übrigens auf dem Weg unten ans Kap. Das war auch sehr beeindruckend, aber ein typisches Tourifoto mit Kap der guten Hoffnung Schild haben wir dann doch nicht gemacht. Ich finde es reicht mal da gewesen zu sein- nochmals hin müsste ich jetzt nicht. Da gab es andere Orte, die mich mehr begeistert haben.

 

Weiter gings dann nach Hermanus, wo wir zwei Nächte in der Villa Blu blieben, ein sehr nettes Guesthouse, wo man morgens gleich mit Kuchen und vielen Leckereien versorgt wird. In Hermanus haben wir dann auch so den ersten richtigen Sonnenbrand bekommen, nach über 2 Stunden Klippenwanderung aber auch kein Wunder. Ein sehr netter kleiner Ort mit einem wunderbaren Seconhand Bücherladen, wo ich mich über 1 Stunde aufgehalten habe und leider feststellen musste, dass ich 1 Koffer zu wenig dabei habe.
Definitiv zu empfehlen ist auch das Burgundy Restaurant  – ich hatte den wahrscheinlich besten Rote Beete Salat meines Lebens dort.

Weiter gings nach Wilderness. Die Fahrt hat uns etwas weiter ins Landesinnere gebracht. Ein erster Vorgeschmack auf unsere Fahrt durch die kleine Karoo, die ein paar Tage später war. Untergekommen sind wir in Wilderness im Guesthouse Wilderness Manor von Gerald und JD, die sehr bemüht darum sind, dass ihre Gäste gut aufgehoben sind. Richtig toller Service. Falls mal jemand dort vorbei kommt, dann bringt den beiden bitte Joghurette mit. In Wilderness waren wir nur eine Nacht auf der Durchfahrt. Aber es gibt dort doch einiges zu entdecken. Die Map of Africa zum Beispiel und wunderbare fast unberührte Natur. Weiter gings dann über Knysna, wo wir einen kurzen Zwischenstop gemacht haben. Unsere Hosts Gerald und JD hatten uns noch einen Tip gegeben, dass wir unbedingt in Knysna auf eine bestimmten Aussichtspunkt fahren sollten, weil man hier einen wundervollen Blick hat. Hat sich gelohnt würde ich sagen.

Jetzt war so richtig Entspannung angesagt. Wir haben zwei Nächte in der Lily Pond Lodge übernachtet. Ich hätte da einfach bleiben können, es war so toll. Haben uns eine Massage gegönnt, wunderbares Essen und die ganze Atmosphäre dort war einfach einmalig.

Und ich muss sagen eines meiner Highlights war auch dort. Nature’s Valley, ein Ort, der so unfassbar schön ist. Kennt Ihr das, wenn Ihr so begeistert und berührt von einem Ort seid, dass Euch eigentlich die Worte fehlen. Das ist so ein Ort. Wenn Ihr mal in der Gegend seid, dann unbedingt hin dort. Ich muss dazu sagen, wir waren alleine dort, ich weiß nicht wie es in der Hauptsaison ist.

Und dann kam unser kleines Abenteuer. Mit dem kleinen gemietetem VW Polo über den Swartberg Pass. Das war wirklich genial und wäre auch so etwas was ich nochmal machen würde. Definitiv lohnenswert. Wir sind Richtung Prince Albert gefahren. Mitten durch die kleine Karoo.

In Prince Albert haben wir in der De Bergkant Lodge übernachtet und leider waren wir beide nicht wirklich begeistert. Zumindest nicht vom Service, die Lodge selber ist super schön, mit vielen tollen Details, aber das war auch das beste, neben dem Swimmingpool. Vielleicht waren wir auch einfach von den letzten Unterkünften zu verwöhnt.
Prince Albert lohnt sich denke ich auf jeden Fall. Ein netter kleiner Ort mitten im Nirgendwo. Ich denke einen Tag kann man hier gut verbringen. Hat mich etwas an eine amerikanische Kleinstadt erinnert.

Und dann kam schon die letzte Etappe unserer Reise. Es ging nach Franschhoek und Stellenbosch ins Wine Country.  Zufälligerweise hatte ich auch Geburtstag und den haben wir bei einem fabelhaften Ausblick und sehr leckerem Essen auf dem Weingut Mont Rochelle gefeiert. Übernachtet haben wir da aber nicht, das war dann nicht so ganz im Urlaubsbudget. Wir haben uns aber für die letzten Tage eine ganz wundervolle Unterkunft ausgesucht – das Klein Oliphants Hoek. Das ist unbedingt zu empfehlen.

Mein Fazit: Ich will da unbedingt noch mal hin irgendwann. Vielleicht dann eher andere Richtungen einschlagen. Auf jeden Fall wieder mit Mietauto und einfach los und entdecken <3

 

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